Wiese
Naturlehrpfad
Naturlehrpfad
Wiesen sind voller Leben! Hier blühen viele verschiedene Pflanzen, die Insekten wie Bienen und Schmetterlinge anziehen.
Die Wiese ist ein wichtiger Lebensraum für viele Tiere. Hört ihr das Summen der Insekten?
Fett- & Magerwiesen
Fettwiesen bezeichnen Flächen mit nährstoffreichem Untergrund, auf denen sich konkurrenzstarke Gräser und Kräuter aufgrund hoher Nährstoffverfügbarkeit durchsetzen. Sie entstehen durch Düngung oder häufiges Mähen und Liegenlassen des Mahdguts, wodurch der
Nährstoffeintrag in die Vegetation erhöht wird.
Die Artenvielfalt nimmt tendenziell ab, während Gräserarten dominieren. Arten wie Löwenzahn und Hahnenfuß sind auf solchen Flächen häufig zu finden. Magerwiesen entstehen auf nährstoffarmen Böden, in denen der Nährstoffgehalt gering ist und sich daher nur wenig konkurrenzstarke bzw. starke Gräser behaupten.
In solchen Standorten entwickeln sich artenreichere Wiesen, die vielfältige Lebensbedingungen für Pflanzen, Tiere und Insekten bieten. Der Verzicht einer häufigen Mahd kommt den Pflanzen und Tieren zu Gute. So können sich Samen verbreiten und neue Generationen von Schmetterlingen heranwachsen.
Weniger mähen, mehr Vielfalt bedeutet, die Mahdhäufigkeit während der Vegetationsperiode auf das Notwendigste zu reduzieren, damit Samenstände und Blumenpracht stehen bleiben können. Die Mahdhäufigkeit sollte an die jeweiligen Bodenbeschaffenheiten angepasst sein und immer nur partiell, also abschnittsweise und dem wechselnden Auslassen von Teilbereichen, erfolgen. Längeres Gras bietet Lebensraum und Rückzug für Insekten und andere Tiere.